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Die Bedeutung von Bioenergie steigt in Deutschland immer mehr. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende im Strom-, Wärme- und Kraftstoffmarkt und stellt zudem einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Zur Erfüllung der Klimaziele ist die Bioenergie absolut unverzichtbar.

In äußerst vielseitiger Form stellt die Bioenergie erneuerbare Energie bereit. Unterschiedliche Technologien machen es möglich, aus einer großen Bandbreite an Rohstoffen Wärme, Strom und Kraftstoffe und Kombinationen davon zu erzeugen. Diese kann sowohl von Privathaushalten als auch gewerblich genutzt werden. Die wirtschaftlichen Effekte sind neben dem Klimaschutz dabei nicht zu unterschätzen. Die punktuelle regionale Erzeugung kommt auf unterschiedliche Weise den Regionen selbst zu Gute. Landwirte, Transport- und Logistikunternehmen bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau und die Energieerzeuger selbst profitieren von der Gewinnung der Bioenergie. Besonders in ländlichen Gebieten und strukturschwachen Regionen sind neben dem Beschäftigungszuwachs die positiven Auswirkungen besonders spürbar.

Mit der Bioenergie bezeichnet man Energie, die aus Biomasse gewonnen wird. In unserem Kontext der erneuerbaren Energien ist Biomasse der biologisch abbaubare Teil von Erzeugnissen, Rest- und Abfallstoffen bzw. sogenannte Nebenprodukte der Landwirtschaft mit biologischem Ursprung (einschließlich tierischer und pflanzlicher Stoffe). Auch der biologisch abbaubare Teil von Abfällen aus Industrie, Haushalten und Handel zählt darunter. Ebenso nachwachsende Rohstoffe, wie speziell angebaute Energiepflanzen.

Umgesetzt wird dies zum Beispiel in Biogasanlagen, in Biomasse(heiz)kraftwerken, Biokraftstoffraffinerien oder in industriellen Anlagen. Die Gewinnung von Bioenergie an sich ist ein komplexes Vorgehen. Die Erzielung eines wirtschaftlichen Nutzens und Erfolgs ist zudem ebenfalls Interesse des Anlagenbetreibers.
Der wirtschaftliche Erfolg einer solchen Anlage hängt davon ab, ob sie in ihrem Gesamtkonzept in sich stimmig ist. Viele Faktoren spielen hier eine Rolle: Konzept, Planung, Preiskalkulation, Kennzahlen, Verträge, Betrieb und Wartung. Die sogenannten „Neben-” oder „Abfallprodukte“ lassen sich wirtschaftlich verwerten und müssen daher mengen- und wertmäßig erfasst werden. Parallel zur Hauptproduktion können diese Nebenprodukte also geplant, bewertet und kalkuliert werden. Durchgängige Prozesse und eine darauf abgestimmte Systemlandschaft sind auch in dieser Branche wichtige Voraussetzungen, um nicht nur Fehler in der Abrechnung zu vermeiden, sondern die Transparenz in Abwicklung und Abläufen zu wahren.

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Lesen Sie im zweiten Artikel des Newsletters unserer Oktober-Ausgabe eine detaillierte Beschreibung über konkrete Funktionen in NAV unter dem Aspekt „Mobil und Service“.

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